Wie kann eine künftige H₂-Infrastruktur für den H₂-Transport aussehen?
Der Transport und die Verteilung großer Energiemengen bis zu den Endverbrauchern erfordern eine leistungsfähige und robuste Infrastruktur. Für Wasserstoff stehen dabei verschiedene Transportoptionen zur Verfügung: Dazu zählen die Umwidmung bestehender Erdgasleitungen, der Neubau dedizierter Wasserstoffpipelines sowie der Transport von komprimiertem oder verflüssigtem Wasserstoff und organischen Trägermedien per Schiff, Lkw oder Bahn.
Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von der Entfernung, der zu transportierenden Menge und dem jeweiligen Anwendungsbereich ab. Die unterschiedlichen Optionen weisen jeweils spezifische technische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Vor- und Nachteile auf. Für Unternehmen, Infrastrukturbetreiber und politische Entscheidungsträger wird es daher immer wichtiger, Transportpfade systematisch zu vergleichen und in den Gesamtkontext des Energiesystems einzuordnen.
Wie unterstützen wir Sie im Bereich der Wasserstoffinfrastruktur?
LBST unterstützt Auftraggeber mit detaillierten Technologie- und Kostenvergleichen bei der Bewertung von Wasserstoffinfrastrukturen. Dabei betrachten wir unter anderem:
- die Umwidmung bestehender Erdgasleitungen für den Wasserstofftransport,
- den Neubau dedizierter Wasserstoffpipelines,
- den Transport von komprimiertem oder verflüssigtem Wasserstoff,
- den Einsatz organischer Wasserstoffträger,
- den Transport per Schiff, Lkw und Bahn,
- die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschiedener Transportpfade,
- die Entwicklung von Wasserstoff- und Gasinfrastrukturen im europäischen Kontext.
Unsere Systemanalyse verbindet technische Detailbetrachtungen mit wirtschaftlichen, infrastrukturellen und politischen Perspektiven. So schaffen wir eine belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen, Infrastrukturplanung und die Entwicklung zukünftiger Wasserstoffversorgungssysteme.

