H2-Infrastruktur

Der Transport und die Verteilung großer Energiemengen bis hin zum Endverbraucher erfordert eine funktionierende und robuste Infrastruktur. Während die Umwidmung bestehender Erdgasleitungen großes Potenzial für einen kosteneffizienten Transport von Wasserstoff bietet, sind in Abhängigkeit von Entfernung, Menge und Anwendungsbereich auch andere alternative Transportvektoren denkbar. Dazu gehören der Neubau dedizierter Wasserstoff-Pipelines sowie Schiffs-, Lkw- und Zug-Transport von komprimiertem oder verflüssigtem Wasserstoff sowie organischen Trägermedien.  

Die Fülle an Optionen mit ihren unterschiedlichen Vor- und Nachteilen stellt die betroffenen Akteure vor große Herausforderungen. Mit detaillierten Kosten- und Technologienvergleichen unterstützen wir Sie bei Ihrer Entscheidung. 

Ansprechpartner

Jan Zerhusen

Jan Zerhusen

  • Senior Project Manager / Consultant

Ausgewählte Referenzen zu diesem Thema:

November 2025

Studie zur H2-Qualität im künftigen europäischen H2-Netz

In Zusammenarbeit mit dem DBI Gut, DNV und Trinomics hat die LBST für die Europäische Kommission (DG ENER) federführendeine Studie zur möglichen Harmonisierung der Wasserstoffqualität in einem künftigen europäischen H2-Netz erstellt. Die Studie umfasst sämtliche Stufen der H2-Wertschöpfungskette.

Study_Gas-Infrastructure

Juni 2025

Entwicklung der Gasinfrastruktur im baltischen Energiemarkt

In dieser Studie untersuchte die LBST zusammen mit Trinomics und Artelys den künftigen Einsatz erneuerbarer und kohlenstoffarmer Gase in der Ostseeregion. Die Analysen umfassen unter anderem den Status quo sowie die prognostizierte Entwicklung bis zum Jahr 2050 für Wasserstoff und Biomethan.

Januar 2025

Investitionsbedarfe einer CO2-freien europ. Energieinfrastruktur

Für die EU-Kommission (DG ENER) hat die LBST in Partnerschaft mit Trinomics und Artelys die Investitionsbedarfe für ein vollständig dekarbonisiertes Energiesystem in Europa ermittelt. Insbesondere bis 2030 sind, neben dem Ausbau der Übertragungsnetze, große Investitionen in den H2-Pipelineinfrastruktur nötig.